Core Evolution®

Die Pulsation des Lebens leben

Die Vergangenheit integrieren • Im Jetzt leben • Die Zukunft mitgestalten

Internationales Institut für Core Evolution® und CoreSoma®
Leitung: Siegmar Gerken PhD, ECP, HP und Cornelia Gerken CMP, ECP, HP

Fort- und Weiterbildung

Core Evolution Trauma Therapie
Ein ganzheitlicher, körperorientierter und achtsamkeitszentrierter Ansatz zur Trauma-Integration und Heilung.

Die­ses Trau­ma The­ra­pie Trai­ning ist für Teil­neh­mer in hel­fen­den und lei­ten­den Be­ru­fen: Ärzte, The­ra­peu­ten, Er­zie­her, So­zi­al­ar­bei­ter, Kran­ken­haus Per­so­nal, HR Ma­na­ger u.v.a.

In die­ser Fort- und Wei­ter­bil­dung ler­nen Sie die Aus­wir­kun­gen trau­ma­ti­scher Er­fah­run­gen auf Kör­per, Psy­che, Geist und Seele:

Trau­ma-Theo­ri­en ba­sie­ren auf der Sicht­wei­se, dass ein Trau­ma auf das mensch­li­che Sys­tem ein­ge­wirkt hat und nicht voll­stän­dig ver­ar­bei­tet oder in­te­griert wer­den konn­te.

Trau­ma­ti­sche Er­fah­run­gen in den frü­he­ren Ent­wick­lungs­pha­sen des Le­bens sowie in spä­te­ren Le­ben­spro­zes­sen füh­ren oft zu einem schüt­zen­den Rück­zug oder zu einer Ver­zer­rung der Rea­li­tät. Die­ser Zu­stand nimmt star­ken Ein­fluss auf die for­men­den Kräf­te der per­sön­li­chen Ent­wick­lung und auf die all­täg­li­che Le­bens­füh­rung. Trau­ma­ti­sche Er­fah­run­gen wer­den oft zu „ge­fro­re­nen Mus­tern“ der per­sön­li­chen Ge­schich­te.

Core Evo­lu­ti­on hat einen ei­ge­nen in­te­gra­ti­ven An­satz in der Au­f­ar­bei­tung von Trau­mas ent­wi­ckelt, die be­trof­fe­ne Per­so­nen wie­der zu Si­cher­heit, Ver­trau­en und Selb­st­ach­tung führt.

  • Ge­win­nen Sie ein um­fas­sen­des Ver­ständ­nis der Trau­ma-Ma­trix und ihre Aus­wir­kun­gen auf Kör­per, Psy­che und Seele;
  • Er­ler­nen Sie ef­fek­ti­ve Werk­zeu­ge zur An­wen­dung der In­te­gra­ti­ven Trau­ma The­ra­pie in einer krea­ti­ven Balan­ce von Theo­rie, Er­fah­rung und Pra­xis­an­wen­dung.

Ge­gen­wär­tig lie­fern uns die Neu­ro­wis­sen­schaf­ten Ein­bli­cke, wie die An­wen­dung eines ener­gie- und kör­per­ori­en­tier­ten An­sat­zes die Trau­ma-Ar­beit un­ter­stüt­zen kann.

Ein Trau­ma wirkt sich nicht nur auf das Ge­hirn, son­dern auf das ge­sam­te mensch­li­che Sys­tem aus! Die Mus­ter eines Trau­mas ma­ni­fes­tie­ren sich dann auf der emo­tio­na­len, kör­per­li­chen und ko­gni­ti­ven Ebene un­se­res Le­bens und be­gren­zen un­se­re Fä­hig­keit zu har­mo­ni­scher Selbst­re­gu­lie­rung, si­che­rer Bin­dung, tie­fem Kon­takt zu uns selbst und zur na­tür­li­chen frei­en Ent­fal­tung un­se­rer Le­bens­kraft.

Trau­ma­ti­sche Si­tua­tio­nen in frü­hen wie auch spä­te­ren Le­ben­s­pha­sen kön­nen zu einem schüt­zen­den Rück­zug oder zu einer Ver­zer­rung der Rea­li­tät füh­ren. Diese Be­din­gun­gen haben einen star­ken Ein­fluss auf die for­ma­ti­ven Kräf­te in der per­sön­li­chen Ent­wick­lung und wie ein Mensch die Er­fah­rung eines Trau­mas im All­tag be­wäl­tigt. Trau­ma­ti­sche Er­fah­run­gen wer­den dann oft zu “ein­ge­fro­re­nen Mus­tern der Ge­schich­te”.

Das Core Evo­lu­ti­on In­te­gra­ti­ve Trau­ma The­ra­pie Trai­ning ver­mit­telt ein er­wei­ter­tes, in­no­va­ti­ves Ver­ständ­nis, in dem es die Grund­la­gen des Ent­wick­lungs- und Schock­trau­mas adres­siert, dar­über­hin­aus schau­en wir uns auch die Prin­zi­pi­en von Fa­mi­li­en-, Ge­ne­ra­tio­nen, Na­tio­na­len und Kol­lek­ti­ven Trau­mas an, sowie se­xu­el­le Trau­mas, Un­fäl­le, Ope­ra­tio­nen, Nah-Tod Er­fah­run­gen, chro­ni­scher Schmerz, Na­tur­ka­ta­stro­phen oder an­de­re Si­tua­tio­nen, die chro­ni­schen oder trau­ma­ti­schen Stress ver­ur­sa­chen kön­nen.

Struk­tur die­ser Fort- und Wei­ter­bil­dung: 4 x 3 Tage

  • 1. Tag: 15 – 19.30 Uhr;
  • 2. Tag: 9.30 - 19.30 Uhr;
  • 3. Tag: 9.30 - 16.30 Uhr.

Wie wer­den trau­ma­ti­sche Er­eig­nis­ses struk­tu­riert und wie kön­nen Res­sour­cen ak­ti­viert wer­den, so dass die be­trof­fe­ne Per­son wie­der einen si­che­ren Boden spürt und sich wie­der voll dem Fluss des Le­bens zu­wen­den kann?

MODUL I:
Stress - Trau­ma – Trau­ma­ti­sie­rung
Grund­la­gen für das um­fas­sen­de Ver­ständ­nis von psy­cho­lo­gi­schen Trau­ma­ta

Ver­schie­de­ne Er­klä­rungs­an­sät­ze und Be­hand­lungs­mo­del­le der Psy­cho­the­ra­pie und Me­di­zin sind oft auf das reine Trau­ma oder auf die kli­ni­schen Kri­te­ri­en der PTBS for­mu­liert. Da ein Trau­ma aber immer in­di­vi­du­ell ver­ar­bei­tet wird, soll­ten wir auch den gan­zen Men­schen sehen, mit sei­nen jet­zi­gen Le­bens- und Fa­mi­li­en-Struk­tu­ren, inter-per­so­nel­len Be­zie­hun­gen und frü­hen Le­bens­er­fah­run­gen.

MODUL II:
Das so­zia­le Ge­hirn
Er­wei­te­rung des the­ra­peu­ti­schen An­sat­zes zur Trau­ma The­ra­pie

Jeder Mensch ist Teil einer Ge­sell­schaft (Fa­mi­lie, Beruf, In­sti­tu­tio­nen, Re­li­gi­on, Tra­di­ti­on, Kul­tur, u.a.), des­halb müs­sen wir uns auch die so­zia­len Di­men­sio­nen eines Trau­mas in ihren Aus­wir­kun­gen an­schau­en.

Ein trau­ma­ti­sier­tes, über­er­reg­tes Sys­tem ak­ti­viert im All­ge­mei­nen über die sub­kor­ti­ka­len Be­rei­che des Ge­hirns phy­sio­lo­gi­sche, ko­gni­ti­ve und ver­hal­tens­ge­steu­er­te Über­le­bens­me­cha­nis­men. Diese las­sen eine Per­son oft in der so­zia­len Iso­la­ti­on, was eine ge­sun­de In­te­gra­ti­on er­schwert. Das über­er­reg­te Sys­tem gleicht sich durch intra-per­so­na­le Re­gu­la­ti­on und durch inter-per­so­na­le em­pa­thi­sche In­ter­ak­ti­on aus. Des­halb un­ter­rich­ten wir auch kör­per­li­che Be­wusst­heit zur För­de­rung der Selbst-Re­gu­la­ti­on.

MODUL III:
Das ko­hä­ren­te Selbst
Selb­st­ak­zep­tanz - In­te­gra­ti­on von Af­fek­ten, Ge­dan­ken, Bil­dern, Glau­ben und Ein­stel­lun­gen

Eine in­te­gra­ti­ve Trau­ma-The­ra­pie be­rei­tet den Boden für die le­bens­be­ja­hen­de Neu-Aus­rich­tung der Le­bens­kraft und Wie­de­rent­de­ckung der Le­bens­in­ter­es­sen. Wir üben dazu die Prin­zi­pi­en der Acht­sam­keit als Pra­xis im All­tag,in dem sie auf Selbst-Ak­zep­tanz und För­de­rung der po­si­ti­ven Ge­füh­le fo­kus­siert. Damit wird der kli­ni­sche An­satz zur Trau­ma-The­ra­pie mit den Prin­zi­pi­en der Po­si­ti­ven Psy­cho­lo­gie ver­tieft.

Modul IV:
Fort­ge­schrit­te­ne The­men der Trau­ma­the­ra­pie

Mit 40 Jah­ren Ler­nen und Pra­xis in der Hu­ma­nis­ti­schen, So­ma­ti­schen und Trans­per­so­na­len Psy­cho­lo­gie hat Sieg­mar Ger­ken, PhD einen in­te­gra­ti­ven An­satz zur Trau­ma The­ra­pie ent­wi­ckelt.

Was immer auch eine Per­son er­lebt haben mag, wir ach­ten die per­sön­li­che Es­senz als eine in­hä­ren­te Qua­li­tät und adres­sie­ren den Pro­zess der In­te­gra­ti­on und Hei­lung einer Per­son mit Wis­sen, Kom­pe­tenz, In­tui­ti­on, Em­pa­thie, Acht­sam­keit und Prä­senz, um Freu­de, Hoff­nung, Humor und die Liebe wie­der zum Leben zu er­we­cken.

Sieg­mar Ger­kens Ar­ti­kel über seine Trau­ma-Ar­beit nach dem Erd­be­ben in San­tia­go de Chile kann unter Res­sour­cen her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Die­ses Trai­ning kann auch als in­ter­nes Trai­ning für Trai­nings-In­sti­tu­te, Un­ter­neh­men (HR) oder Or­ga­ni­sa­tio­nen ge­bucht wer­den und nach The­men­stel­lung mo­di­fi­ziert wer­den.

Wenn Sie an die­sem Core Evo­lu­ti­on TRAUMA The­ra­pie Trai­ning in­ter­es­siert sind, fra­gen Sie bitte nach dem Cur­ri­cu­lum und wei­te­ren De­tails.